10 Tipps & Tricks für mehr Motivation

“Motivation” Fitness

Tipps & Tricks für mehr Motivation

Im Zuge unserer neuen Challenge #IchBesiegeMeinenSchweinehund geht es darum, ein Ziel vor Augen zu haben und es mit viel Kraft, Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen und Leidenschaft umzusetzen. Wir alle sind am Anfang einer „Reise“ immer sehr motiviert, aber es dauert nicht lange und die anfängliche Motivation schwindet. Macht euch keine Sorgen, das ist ganz normal, dieses Problem hat fast jeder. Es ist nur wichtig zu wissen, wie man sich am besten motivieren kann und weiterhin fokussiert bleibt. Ihr findet in diesem Artikel
10 Tipps & Tricks für mehr Motivation, ich hoffe, dass für den ein oder anderen etwas hilfreiches dabei ist.

1. Ziel(e) festlegen, was muss wirklich dafür getan werden

Benenne ein konkretes Ziel, was möchtest du wann erreichen. Besonders wichtig ist, dass dein Ziel realistisch ist, bitte setzte dir nicht zum Ziel, innerhalb von einem Monat schlank zu sein, das ist nicht realistisch, nicht konkret und zum Scheitern verurteilt.

Ziele könnten zum Beispiel folgende sein:

  • Ich möchte bis zum Tag X (genaues Datum) 5 Kilo abnehmen oder wieder in meine Lieblings-Hotpants passen
  • Ich möchte gesünder leben und mein Essverhalten ändern (mehr Obst, mehr Gemüse, öfters selbst kochen, mehr Wasser trinken etc.)
  • Ich möchte gerne 10 Kilometer durchlaufen können (genaues Datum)
  • Ich möchte gerne meine Muskeln definieren (einen knackigen Po, sexy durchtrainierte Arme, einen leichten Sixpack sehen etc.)

Wenn du ein konkretes Ziel hast, schreib es dir auf, umso ausführlicher umso besser. Jetzt überleg dir was du tun musst um ans Ziel zu kommen, z.B. 3-5 mal die Woche Krafttraining, einen konkreten Trainingsplan aufstellen, jeden zweiten Tag Laufen gehen, den Kühlschrank ausmisten, gesunde Rezepte finden, mich im Fitnessstudio anmelden, Hanteln für zu Hause kaufen etc. Die SMART-Formel ist sehr hilfreich, um deine Ziele bestmöglich zu setzen, hier kannst du sie nochmal nachlesen: Ziele smart definieren

2. Finde heraus was dich persönlich am meisten motiviert

Was motiviert dich am meisten? Laute Musik? Ein tolles Sportoutfit? Tolle Bilder von Frauen am Strand in einem super schönen Bikini? Ein altes Bild von dir? Eine neue Hose, die noch viel zu eng ist? Die Anerkennung deiner Familie und Freunde? Motiviert es dich besonders, wenn du unterstützt wirst und dir jemand gut zuredet oder dir in den Hintern tritt? Du kannst auch deinen Freunden oder deiner Familie von deinem Vorhaben erzählen, das erhöht einen positiven, inneren Druck und du bleibst noch mehr am Ball. Suche dir Verbündete (Freunde, Familie, Laufgruppe etc.), die das gleiche oder ein ähnliches Ziel haben, geht zusammen zum Sport, tauscht euch aus, kocht zusammen etc. Wenn dann z.B. einer von euch einen Durchhänger hat, kann der andere ihn aufbauen, pushen und wieder mitziehen.

3. Visualisiere deine Ziele

Schreibe dir dein Ziel auf einen Post-It und klebe ihn an deinen Spiegel, an deinen Kühlschrank oder als HIntergrundbild auf dein Handy. Wenn du zum Beispiel abnehmen möchtest, fertige dir ein Motivations-Board an, dort könnten zum Beispiel schöne Bikinis zu sehen sein, Motivationssprüche, ein altes Bild von dir auf dem du schlank warst oder Vorbilder, die es bereits geschafft haben etc. Schneide Bilder und Sprüche aus Zeitschriften aus, hänge auch dieses Bild sichtbar auf, am Besten so, dass du es gleich nach dem Aufstehen siehst.

4. Positives Denken (negative Gedanken nicht zu lassen)

„Ich schaffe das“, „ich beweise es mir als erstes selbst und dann den anderen“, „ich werde fantastisch im Bikini aussehen“, „Ich werde bald allen anderen davon laufen und an einem offiziellen Lauf teilnehmen“, „Ich werde durch Yoga bald super gelenkig sein“, „Ich tue etwas für meine Gesundheit und mein Wohlbefinden“, „Mir macht es richtig Spaß“, „Die eine Stunde am Tag bewältige ich mit links“. Schaffe positive Gedanken, denn nur diese können dich stärken und dich deinem Ziel näher bringen.

Es ist wichtig sich niemals einzureden, „Ich schaffe das eh nicht“ oder „Naja länger als 3 Tage werde ich es eh nicht aushalten“. Wenn du negative Gedanken hast, schreib sie dir auf ein Blatt Papier und zerreisse es danach, mach ein richtiges Ritual daraus, einmal ausgesprochen und aufgeschrieben, lässt du es nicht mehr zu, dass negative Gedanken dich beeinflussen.

5. Motiviere dich mit Belohnungen

Ich selbst habe diese Form der Belohnung für mich entdeckt und glaubt mir es ist nichts schlimmes daran, denn wie wir zum persönlichen Ziel kommen, ist doch völlig egal, hauptsache wir kommen ans Ziel. Als erstes solltest du als Belohnung immer an dein Ziel denken, wie stolz und glücklich wirst du sein, wenn du dein Ziel erreicht hast, vergiss nicht jeden Tag daran zu denken.

Zusätzlich kann man sich aber noch andere Belohnungsreize setzen, dass könnte
z.B. folgendes sein: ein unfassbar kurzes Kleid, ein toller Bikini, neue Laufschuhe, ein toller Wellnessurlaub, sich selbst einen Beautytag gönnen, ein Fotoshooting etc. Überleg dir doch mal in Ruhe, was wäre dein größter Wunsch, wenn du dein Ziel erreicht hast.

Ich finde es hilfreich sich diese Belohnung aufzuschreiben und besonders wichtig ist, sich niemals selbst zu betrügen.

6. Niemals aufgeben und den Kopf in den Sand stecken

Wenn man einmal gesündigt hat oder mal kein Sport gemacht hat, ist es das oberste Gebot sich nicht selbst zu bemitleiden und alles hinzuschmeissen. Ich kenne es selber nur zu gut, ich bin „Miss Ungeduld“ in Person und wenn ich hart an mir arbeite, aber nach 1 Woche keine Fortschritte sehe, bin ich schnell bockig und sage „ach, hat doch eh alles keinen Sinn, warum soll ich mich für nichts abrackern“. Es ist wichtig zu verstehen, dass man von heute auf morgen nicht zugenommen hat oder unsportlich geworden ist und genauso wenig kann man in wenigen Wochen schöne Muckies bekommen, einen super schlanken Bauch sehen oder einen Marathon laufen. Alles braucht seine Zeit und das Wichtigste ist, durchzuhalten und mit Biss und Leidenschaft an seinen Zielen festzuhalten. Ich verspreche hier jedem Einzelnen, dass du mit Durchhaltevermögen an dein Ziel kommst!!!

Wenn du nun also mal einen Hänger hast, lass die negativen Gedanken hinter dir, sag dir: „was mich nicht umbringt, macht mich nur stärker“, nutze es als Lernprozess, sollte ein nächster Einbruch kommen, bist du vorbereitet und startest wieder mit erhobenem Haupte. Es ist nie zu spät und man braucht auch nicht immer nur einen „Montag“ um neu zu starten, jeder Tag zählt, also nutze ihn auch.

7. Setze dir eine zeitliche Deadline

Du benötigst um fokussiert zu bleiben, einen genauen Stichtag, wann willst du dein Ziel erreicht haben? Ist es z.b. dein großes Ziel 10 Kilo abzunehmen oder einen Marathon zu laufen, dann setze dir bitte eine realistische Zeit für dein Ziel sowie Etappen- bzw. Zwischenziele, ebenso mit einem genauen Datum. Du kannst dir auch eine Kalenderübersicht auf ein Blatt Papier malen und jeden geschafften Tag abhaken, so behältst du dein Zieldatum immer im Blick.
Zusätzlich solltest du dir z.B. Sporttermine fest in deinen Terminplaner schreiben, z.B. Montag, Mittwoch, Freitag, an den Tagen packst du auch gleich deine Sporttasche und nimmst sie gleich mit, damit es später nicht zu Ausreden kommen kann.

8. Tagesaufgaben

Super hilfreich ist eine Art Tagebuch, egal ob Trainingsbuch, ein Laufbuch, ein Abnehmbuch. Hier kannst du jeden Morgen reinschreiben was du am Tag zuvor gegessen hast, wie du dich gefühlt hast, was du am heutigen Tag vor hast, dein Maße, deine Laufzeiten, welche Übungen du ausgeführt hast etc. Du kannst hier auch eine Einkaufsliste auflisten, damit du auch wirklich nur das kaufst, was du wirklich brauchst. Das kann unheimlich unterstützen, da du weiterhin fokussiert bleibst, dich somit auch selbst überprüfst und auch Fortschritte sehen kannst. Wenn dein neuer Lebenststil zur Routine wird, brauchst du es wahrscheinlich irgendwann nicht mehr, du kannst dir aber immer deine ersten Schritte mit Stolz ansehen.

9. Applaus für dich selbst

Wir alle sehnen uns nach Anerkennung, wenn wir etwas besonders gut gemacht haben. Wir wünschen uns oftmals im Geheimen, dass jemand unsere gute Leistung sieht und uns applaudiert. Da dies aber nicht immer der Fall sein kann, solltest du anfangen, dich selbst wertzuschätzen und das nicht nur mit einer Belohnung. Wenn du eine Woche super motiviert warst, guck dich doch mal im Spiegel an, lächle dir zu und sprich mit dir: „Das hast du toll gemacht, du bist eine starke Frau“ oder „Du bist eine wirklich schöne Frau und mir gefällt was ich sehe“.

10. Einfach mal eine kleine Pause machen

Manchmal hilft kein Tipp und kein Trick, manchmal kann man sich einfach nicht aufraffen, wenn dies so ist, dann quäle dich nicht mit negativen Gedanken, akzeptiere das, hab schlechte Laune, sei von dir selbst genervt, aber am nächsten Tag wird die Krone wieder gerichtet und weiter gehts. Solche Tage muss es auch mal geben, aber auf Regen folgt immer Sonnenschein.
Solltet ihr weitere Tipps & Tricks für mehr Motivation haben, würde ich mich freuen, wenn ihr hier unten einen Kommentar hinterlasst. Wenn euch der Artikel gefallen hat, zeigt es mir doch bitte mit „Gefällt mir“.

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